WBDSZE #7 Arcade Fire oder Broken Social Scene - Hauptsache Ach!
Shownotes
Am Ufer der (oder des?) Ach in Dornbirn wird heute richtig rumgenerdet, denn es geht um die Möglichkeit der Trennung von Komposition und Produktion. Das klingt erstmal ganz pfiffig, aber wie es um unsere Kompetenz tatsächlich bestellt ist, lässt sich daran erkennen, wie ahnungslos die Werke von Arcade Fire und Broken Social Scene durcheinander gewürfelt werden. Aber es gab auch gute Momente: Wir drehe Schleifen in die 90er, es wird auch ein wenig aufgeklärt und der, die oder das Ach rauscht so schön…
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Transkript anzeigen
00:00:06:
00:00:09: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge.
00:00:13: Wir bitten den Sound zu entschuldigen.
00:00:15: Ich mache mal die Anmoderation an, die darf ich?
00:00:17: Ich würde gerne so eine Art der Vorsteller machen, weil das ist ein bisschen so ne Hybridfolge eigentlich, weil es ist eigentlich eine Phenotypisch-On the Road-Folge war.
00:00:27: wir sind On The Road aber genotypische mit allen Inhalten und Länge und Rubriken ist natürlich eine ganz normale Reguläre.
00:00:35: Wir bitten den Sound zu entschuldigen Folge.
00:00:38: Richtig!
00:00:39: Und das ist die erste, wir bitten den Sound zur entschuligen Folge, die im Ausland aufgezeichnet wird?
00:00:44: Weil wir haben aus Wien keine... Wir bitten dem Sound zu Entschuldigen.
00:00:47: On the Road-Folge produziert.
00:00:49: Wir sind in Österreich, in Dornbirn, im Konrad-Zoom.
00:00:52: hier waren wir super lange nicht irgendwie so zwanzig Jahre nicht oder vielleicht sowas roundabout zwanziger Jahre nicht und es war gar nicht so einfach einen Spot zu finden wo's nicht rauscht raschelt Motoren, Geräusche gibt oder Pletschert.
00:01:06: Danke!
00:01:08: Weil wir zeichnen... Es ist auch eine Premiere.
00:01:10: Wir zeichne diese Folge im Freien auf.
00:01:12: Es gibt aber trotzdem ein Thema und zwar ein Thema was uns auch schon beschäftigt seit es diesen Podcast gibt.
00:01:19: Und wir haben das immer wieder so ein bisschen vor uns hergeschoben weil auch die These, die dahinter steht oder die Fragestellung, die da hintersteht als These oder als Möglichkeit mir gar nicht so richtig klar sind.
00:01:31: Ich teile das mal mit dir an die.
00:01:33: und zwar beschäftigt uns die Frage Kann man Songs oder Alpen lieben, obwohl man den Sound nicht mag?
00:01:41: Es gibt ja die viel diskutierte Mechanik der Trennung von Werk und Autor.
00:01:48: Da haben sich super viele Leute daran abgearbeitet in alle möglichen Richtungen.
00:01:51: Das machen wir nicht, das können wir auch noch mal machen aber es sollte nicht unser Thema... Unser Thema heute ist die Trennung quasi von Produktion und Komposition oder von Komponition und Produktion.
00:02:02: Ich habe mich im Vorfeld dieser Folge gefragt, ob das überhaupt möglich ist.
00:02:07: Also und ... Das würde ich mal... Ich hab darauf auch Antworten aber ich würd die Frage erst mal zu dir rüberspielen wollen.
00:02:15: Danke Gunnar für das Zuspiel!
00:02:19: Ich lustigerweise gemacht sich jetzt gerade bei mir noch eine zweite Perspektive auf weil du hast mich gestern irgendwann angerufen gehabt.
00:02:26: dann hast du mich quasi gefragt was ich von dem Thema halte so dass ich quasi Parallel zu dir, mir ein bisschen Gedanken machen kann.
00:02:33: Und ich so ja klar und hatte aber die ganze Zeit eigentlich im Kopf dass man zum Beispiel vielleicht eine Produktion oder eine Platte und das was und oder ist ja irgendwie war sie dann doch auch das gleiche hört.
00:02:48: Man findet die Songs ganz toll aber die Produktion ist einfach objektiv schlecht weil sie qualitativ schlecht ist.
00:02:53: sowas könnte es also und das hatte ich im kopf so.
00:02:57: Aber tatsächlich gibt's ja auch den Fall, dass man sagt es sind ganz tolle Songs.
00:03:02: Aber die Produktion ist geschmacklich wie überhaupt nicht meins.
00:03:06: Daran finde ich aber interessant das erfordert natürlich immer in so eine weite Abstraktion sich quasi das auch schon beim hören zu erkennen.
00:03:14: Ich find den Song ganz gut obwohl ich ganz vieles doof finde und auch die abstraktionen zu haben sich vorzustellen wie das schon vielleicht mit einer anderen Produktionen aussieht.
00:03:24: Und das finde ich tatsächlich schon eine richtige Challenge, weil zur ersten Hälfte kann ich dann doch schon mehrere Sachen sagen... Also das sind dann eher so Dinge wo man quasi als Fan stark sein muss!
00:03:34: Mein Magne-Band total.
00:03:36: Man mag zum Beispiel, wie die live sind.
00:03:38: Und dann hört man aber die Platte und merkt das ist die Platta, dass nicht einlöst was so andere Verbindungen mit einem hat.
00:03:45: Aber man muss dann als Fan sagen, aber ich mag dir trotzdem
00:03:47: oder so.
00:03:47: Das finde ich übrigens ein ganz tolles Bild, als Fan stark sein müssen.
00:03:51: Ich find den ganz tollen Satz.
00:03:52: Dazu würde ich auch gerne etwas sagen!
00:03:54: Ich glaube ja... Dass es immer wieder Leute gibt und gab die Mia Live-Konzerte toll fanden Und dann sich die Platte angehört haben und das nicht so gut fand, wie es darauf klang.
00:04:12: Insofern, ich glaube auch, dass wir den einen oder anderen Fan in Stark haben ...
00:04:20: Wir stecken mittendrin in dieser Fragestellung?
00:04:22: Genau!
00:04:24: Ich versuch's mal aufzugreifen oder ein bisschen stringent hier reinzukriegen.
00:04:27: Also du hältst das für möglich Die Trennung von Komposition und Produktion.
00:04:32: Wir kommen dazu später.
00:04:33: auch, es gibt eine letzte Rubrik die ich noch so vorbereitet habe wo dann auch vollkommen klar ist wie man das auch verstehen kann.
00:04:39: aber du sagst ja dass es möglich und zwar aus unterschiedlichen Gründen.
00:04:43: Und hast Du jetzt abgesehen von der Wahrnehmung die Leute mit uns haben Beispiele im Kopf für Erlebnisse aus deiner Vergangenheit oder Gegenwart als musikhörender Mensch Wo dir das passiert ist?
00:04:57: Dass du als Fan stark sein musstest oder was gehört hast?
00:05:00: Du weißt, was ich meine?
00:05:01: Ja.
00:05:02: Ich finde es gibt ein Stück... Aber da bin ich nicht so richtig sicher ob's nicht vielleicht trotzdem auch schon der Fail im Songwriting-Lied.
00:05:11: Und zwar es gibt einen Stück von Esco Bar und Hertha Nova Was ich eigentlich... Also ich gebe zu, ich bin Snob und eigentlich sollte diese Konstellationen mich schon skeptisch machen aber ich weiß das.
00:05:24: wir haben irgendwo mal gespielt.
00:05:25: danach war so eine Indie-Disco und dann lief dieses Stück ein Stück als someone new Und die Strophe, die fand ich, die hat ein total interessantes Gefühl gemacht.
00:05:34: Das war auch cool!
00:05:36: Also das war so zurückgenommen und auch geil produziert.
00:05:40: Ganz gutes Sound.
00:05:41: Ein gutes Beispiel wiederum ist ja eigentlich wenn man Cover-Songs hört von Leuten weil dann merkt man wow genau.
00:05:50: Vielleicht ist es auch so vielleicht... Ich kann mir vorstellen dass sich die Produktion von Aber nicht so geil finde aber die Songs vielleicht gut.
00:05:58: Ja schön, dass du das sagst oder eigentlich nicht so schön, weil das hatte ich mir jetzt sagen wir mal Fazit für ganz am Schluss aufgehoben.
00:06:04: Dass es natürlich sehr wohl gehen muss bei sonst das Konzept Cover Version gar nicht funktionieren würde wenn man das nicht könnte.
00:06:10: So
00:06:10: okay haben wir vorweg genommen ist aber auch in Ordnung kann ich mit leben.
00:06:13: also mir fallen tausend Sachen ein.
00:06:15: zum Thema leider ist der Sound kacke ja aber die Songs sind gut
00:06:19: ja dann hau.
00:06:21: ich finde also Kacke ist in dem Fall übertrieben.
00:06:23: Ich find z.B super schade Fast jeder Arcade-Feierplatte, nee nicht Arcade Fire, Brocken Socialsinnplatte gibt es Stücke wo die Produktion so halb geil ist.
00:06:39: Ich muss sagen ich fand bei Brocken socialsinn immer wieder auf Alben bei tollen Songs der Sound nicht so geil.
00:06:47: Es gibt zum Beispiel ein Stück das heißt Headlight Looks Like Diamonds oder so und Ich glaube, die hatten nach dieser Funeral-Platte so eine IP.
00:06:58: Und nee, war denn Funeral?
00:06:59: War Arcade der Feier?
00:07:00: Scheiße!
00:07:00: Die kommen immer durcheinander.
00:07:01: Auf jeden Fall gibt es ein Stück und das heißt so... auf die Gefahr, dass das vielleicht doch Arcade-Feier ist aber ich bin mir sicher, dass es Broken Social Scene ist.
00:07:09: Das ist wirklich ein toller Song Aber er klingt wie als wäre es mit den Mikrofonen aufgenommen, mit denen wir unsere Podcast in der Regel auch nehmen.
00:07:16: Ja Und das finde ich total schade.
00:07:19: Genauso ist es.
00:07:22: Da haben wir letztens beide das nacheinander gehört.
00:07:24: Es gibt eine ganz tolle Platte, die heißt Trampel & Hole Transparent Stoned.
00:07:29: Ist so ne... würde man sagen Indie-Platte aus den...
00:07:33: Frühen neunzigern und
00:07:35: Mitteleinziger?
00:07:36: Ja mit der Ende.
00:07:37: Mit der Ende neunziger.
00:07:39: Die wirklich tolle Songs hat wo aber ansonsten zero fucks geben sind.
00:07:46: Soundmäßig manchmal und auch sowas wie die Benutzung was getan Stimmgeräte angeht oder die Konzentration, mit dem man tolle Gesangslinien singt und dann aber doch irgendwie ein bisschen daneben liegt.
00:07:57: Und das sind so Sachen... Die mag ich trotzdem, aber ich merke immer wieder dass man stark sein muss.
00:08:03: Und was auch super ist zum ersten Mal des Aufgefallenes mir bei Cat Power.
00:08:11: Ich bin ja Riesen-Cat-Power-Fan und die ganzen Platten vor der wo die Community-Think-Plate, also besonders die Myra Lee und dann gibt's noch mal so'n IP davor.
00:08:23: Die ist furchtbar im Sound.
00:08:28: Und trotzdem hörst
00:08:30: du die?
00:08:30: Nein natürlich, lustigerweise höre ich sie mir manchmal eben genau nicht an weil es gibt ja manchmal Stimmung wo man... Wo ich zum Beispiel gerne... Ich weiß, oh ich hätte jetzt gern genauso ein Lied Und dann scroll ich so durch und merkst du, das wär total cool.
00:08:47: Und merke aber dass mich das zu sehr destruktet.
00:08:51: So weil ich zu sehr dran hänge.
00:08:54: Merke es gibt ja manchmal Momente da will man Musik einfach so ganz unmündelbar hören und nicht übt darüber nachdenken warum das jetzt so doof klingt.
00:09:03: Das ist
00:09:04: Berufskrankheit.
00:09:04: Okay,
00:09:05: naja das ist für euch in Ordnung.
00:09:06: also kurz auch nochmal kurze Erklärung hier.
00:09:08: wir sitzen an einem Wanderweg und hier kommen immer wieder mal Wanderinnen und Wanderer vorbei und die werden natürlich begrüßt.
00:09:14: Deswegen war ja jetzt kurz ein Servus mit drauf, so wie sich das hier gehört.
00:09:19: Das bedeutet aber eben auch dass die Fragestellung ob das funktioniert oder ob das möglich ist gar nicht so eindeutig beantwortbar sein müsste weil es Fälle gibt da ist es okay und Fälle da ist das nicht ok.
00:09:37: interessant also ist ja auch völlig in Ordnung.
00:09:40: ich würde mal mit ein paar Beispielen aus meiner Musikbiografie weitermachen Auch wenn es jetzt so ein bisschen reingestottert ist, egal.
00:09:46: Also aus meinem Kanon sind mir im Grunde genommen mehrere Sachen in Erinnerung.
00:09:52: Zum Beispiel eine Public Enemy-Platte aus den neunziger Jahren.
00:09:57: Music is Our Message oder Music in Our Message...
00:10:01: Genau, lustigerweise hatte ich die Platte übrigens auch!
00:10:04: Ganz tolle Platte aber unfassbar anstrengend und anstreggend auch wirklich.
00:10:11: Ich würde mal sagen im Sounddesign, das ist ja an vielen Stellen auch so sehr funky und hat so Referenzen die ich alle total geil finde.
00:10:22: aber diese Platte ist am Ende.
00:10:24: So wie dass alles prozessiert ist und rauskommt aus den Boxen.
00:10:28: Ich weiß nicht ob es davon inzwischen ein Remaster gibt.
00:10:30: Unglaublich bissig unglaublich transient!
00:10:35: Echt Arbeit, dieses Album zu hören.
00:10:37: Aber dazu kann man ein bisschen was spezifizieren gerade mit dieser Platte und überhaupt Public Enemy.
00:10:42: Weil Public Enemy ganz oft George Clinton gesampelt haben und bei Public Enemy war ja eben keine Band.
00:10:47: Das bedeutet... Und die hatten aber Bock auf diesen P-Funk Sound und da haben das gesampelten in dem Augenblick wo sie sammeln natürlich das komplette Orchesterium diese Originalstücke in ihrem Game und anderen dazu.
00:11:01: Also ich glaube, die ganzen George Clinton-Sachen sind ja auch ohne dass man sie sampled schon total busy.
00:11:07: Und wenn dann jemand noch ein Beat drauf knallen will, dann wird die Sache noch busierer.
00:11:11: Aber ich kann mich genau erinnern weil ich hatte diese auf Kassette glaub' ich.
00:11:17: Ich hab's genauso empfunden.
00:11:18: Mir ist vollkommen klar das es natürlich jeweils auch immer absolute Absicht ist also dass das so beißen soll oder eben so divers sein soll, weil das was du gerade gesagt hast im Hinblick auf wir vermuten mal broken social scene.
00:11:34: Das gilt natürlich für viele acts und viel Musik die ich gehört habe, für viele albumen die ich gehörte.
00:11:38: Mir ging es in den neunzigern eben auch bei primus zum beispiel dass es Album gab oder parts von Alben gab die ich so mochte und andere wiederum nicht wegen des sounddesigns und der produktion.
00:11:53: Ich habe mich im Vorfeld unserer Aufzeichnung auch gefragt, ob das etwas ist was man zurückführen kann auf eine Zeit wo es noch nicht so eine Demokratisierung der Produktionsmittel gab wie jetzt.
00:12:06: So dass man bestimmte Dinge einfach nicht machen konnte.
00:12:09: also beispielsweise Sharon Stone Sample entholt.
00:12:13: So jemand wie um jetzt mal einen anderen Musikstil zu bemühen so jemand wie Fred again mit so einem Output Musik rausgebracht in den letzten Jahren.
00:12:22: Er hätte vor zwanzig oder dreißig Jahren auch möglicherweise Schwierigkeiten bekommen, dass alles so in der Qualität zu delivern wie er es gerne gehabt hätte in dem Falle.
00:12:31: Deswegen weiß ich nicht, dass eng vielleicht zusammen ist.
00:12:33: eine offengestellte Frage und wir sind hier auch immer empfänglich für Feedbacks.
00:12:36: wer darauf eine Antwort hat kann sie gerne kommentieren oder schreiben.
00:12:40: aber das ist auf jeden fall etwas was mir auch noch durch den Kopf gegangen ist.
00:12:44: Mir fällt zum Beispiel auch weil wir gerade in Österreich sind eine Band wie Bilderbuch ein.
00:12:48: Das Schickschokalbum ist auch sehr heterogen in den jeweiligen Produktionen, so wie es mir vorkommt und da gibt's auch Songs die ich aufgrund der Produktion mehr mag als andere Songs.
00:13:00: Ich könnte sie aber auf Grund der Komposition unter Umständen genauso mögen Und hab dann da meine Präferenzen finde ich super interessant sowas zu entscheiden oder sowas erfühlen.
00:13:13: Ich würde mal langsam auf die Zielgerade abbiegen festgestellt, wir können diese Fragestellung nicht eindeutig beantworten.
00:13:20: Und es gibt super viele Beispiele die uns einfallen wo man mal mitgeht mit so einer ungewöhnlichen Produktion.
00:13:27: und dann gibt's Beispiel wie du es gerade erzählt hast von Cat Power weil du genau gerade da Lust auf sowas hast und dann skippst du das und hörst ein anderes Cat Power Stück aus einer anderen Zeit.
00:13:36: was ich in dem Zusammenhang auch noch interessant finde ist die Frage Stellung Was wäre wenn?
00:13:41: Das ist eine Erinnerung aus den neunzig Jahren schon länger her.
00:13:46: Ich habe mir zum Beispiel immer gewünscht, dass PJ Have als das Steve Albini Album rauskam.
00:13:55: Das Rid of Me Album.
00:13:57: Man Album machen würde was weniger bissig ist und weniger weh tut.
00:14:00: Man muss sagen ich liebe den Sound von Steve Albiny total Und die Kombination von PJ Havie und Steve Albine... Also PJ Havi und Steve Albini matchmate in heaven.
00:14:13: und ich hab dann aber tatsächlich festgestellt unglaublich anstrengende Platte das ist.
00:14:18: Und ich muss dazu sagen, Ich habe viel viel Krach gehört aber es ist so intensiv und so intensif erzählt und so intensive dargeboten dass es für mich auch ähnlich wie bei der Public Enemy Platte eine große Arbeit war das zu hören und ich das nur in Teilen genießen konnte weil das gehört ja irgendwie auch dazu.
00:14:37: jedenfalls habe ich mir immer gewünscht dass PJHW eine Platte machen würde wie sie dann danach gemacht hat diese To Bring You My Love Platte mit Flut als Produzenten und so weiter.
00:14:48: Das war süß, weil ich habe mit PJ Harvyn eine Geschichte.
00:14:51: Eine andere Sache die mir noch eingefallen ist ein anderes Beispiel von Ich wünschte es wäre so, will dich noch da lassen dann kannst du übernehmen?
00:15:00: Ich glaube das war vor zwei Jahren als das vorletzte Post Malone Album rauskam.
00:15:07: Austin heißt es glaub ich also dass das vor dem Country-Album.
00:15:10: Ich habe mir gewünscht, dass Post Malone mal ein Album so aufnehmen würde wie er jetzt mit seiner Alben aufgenommen hat.
00:15:16: Weil ich Post Malonen für einen ganz krass geilen Typen halte.
00:15:20: und wenn man die Credits aus den Post Malon Songs siehst da haben ganze Fußballmannschaften mitgewirkt also sowohl auch der Autoren-Autorinnen als auch auf der Produzentenproduzentin Seite.
00:15:32: Ich weiß nicht ob das dann der Grund dafür ist, dass das so klingt wie es klingt Die Toast Malone Produktion gar nicht scheiße, aber ich hätte mir immer gewünscht dass der so... Ja das ist ja so Achtung Auto.
00:15:48: Dass er das mal so richtig runterkocht und da von einer anderen Seite kommt genauso wie es cool gefunden hätte wenn Björk mal ein Dua Lipa Album produzieren würde was ich mir auch total gut vorstellen kann.
00:16:01: jetzt spiele ich den Ball zurück an die für das Was wäre Van Case?
00:16:04: Lustigerweise ist mir noch etwas eingefallen, wo ich auch beteiligt bin.
00:16:09: Wo ich retrospectiv sage dass die Produktion im Vergleich zu den Songs wirklich unter ihren Möglichkeiten geblieben sind.
00:16:20: aber ich rede auch mal darüber weil man dabei beleuchten kann das eben doch von ganz vielen Faktoren abhängt.
00:16:27: und zwar habe ich Ich glaube, ein EP produziert von The Aim of Designers to Define Space.
00:16:36: Die heißt Clean Bible Dirty Christ.
00:16:39: In dieser Band habe ich ganz zum Anfang Schlachtzeug gespielt.
00:16:42: Dann habe ich irgendwann Gitarre gespielt und dann auch dann Gitarren- und Schlachtzeuge.
00:16:46: Und irgendwann hatte mich Schürtzky der quasi Mastermind und Songwriter und Gitarist dieser Band gefragt ob ich mit ihm das zusammen machen will.
00:16:59: Und dann haben wir das gemacht und es ist ja sowieso eher so ein collagenhaftes Album eigentlich, weil Schultzky mit ganz vielen Referenzen kommt.
00:17:07: Das macht mega Spaß!
00:17:08: In dem Fall sind da drei Stücke drauf.
00:17:12: Und das erste Stück ist eine krasse Born Slippy-Omage.
00:17:20: Da bin ich soundmäßig eigentlich ganz happy damit, weil der so rough sein muss.
00:17:24: Das zweite Stück Phantom IV finde ich eigentlich auch noch total gut, weil es eben auch in so einem ... Ich glaube IBM nennt sich das eigentlich.
00:17:34: In so eine Art Musikrichtung reingeht diese ... Also da passt das aber das dritte Stück... Das heißt scheiße!
00:17:42: Wie heißt denn das drittes Stück?
00:17:45: Muss ich nachgucken?
00:17:46: Das dritte ... also ich hab's gerade noch im Hub.
00:17:48: Also das ist ein ganz tolles Stück.
00:17:50: Amazing Grats, weil wir hier gerade in Österreich sind Und das bleibt aber massiv unter seinen Möglichkeiten und es hat verschiedene Gründe.
00:17:58: Einmal bin ich, das war das erste Mal dass ich quasi nicht rein elektronische Musik produziert habe also wo's auch darum ging mit Mikrofon aufgenommene Signale richtig hinzustellen Und das hat mir in der Musik glaube ich ganz gut funktioniert.
00:18:18: Ich glaube, dass wir ein hätten zum Beispiel aber einem Gesang nicht so richtig.
00:18:22: Das ist auch eine Mischung meinen Unvermögen plus das falsche Mikrofon und manchmal auch so Mars also der Sänger die mangelnde Erfahrung was aber genauso mangelnd wie meine produktions mangelnder Erfahrungen.
00:18:37: Also ich will es gar nicht blämen.
00:18:40: Und dann noch dazu glaube ich bei diesem Stück Die Entscheidung, dass Schulzki hatte sich gewünscht.
00:18:48: Das nicht ich dieses IP-Mixer sondern Schad.
00:18:51: und Schad ist so ein Technotyp der total ganz toll finde für seine Techno sagen und der halt auch die zwei anderen Stücke total gut gemacht hat.
00:18:59: aber ich glaube in dem an der Stelle bei Amazing Grads wo es dann doch eigentlich so'n Band Song ist genauso wie ich mit meiner Produktion und Martin, mit seiner Mikrofon-Disziplin nicht auf der Höhe seines Know House war.
00:19:19: Was dann zum Schluss vielleicht aber auch wieder ein gutes Bild ergibt?
00:19:22: Also auch wenn man es kacke findet liegt quasi unter dieser ganzen Unzulänglichkeit dann dieses Lied und das ergibt vielleicht genau das Richtige zum Schluss.
00:19:34: Trotz allem ist das aber ein Stück, wo ich gerne noch mal mich ransetzen will.
00:19:38: Weil ich habe ja die Spuren und was ich sagen wollte ist dass es hätte auch sein können, dass man bewusst sich für so einen Scheiß-Sound entscheidet.
00:19:49: Und ich glaube zum Beispiel schuldsdie da vielleicht eher bewusster war als ich weil ich hab mich nicht bewusst für diesen Scheiß Sound entschieden und ich wäre auch nicht an der Stelle jetzt noch nichts zu sagen.
00:20:02: So sollte es sein!
00:20:05: Aber zum Schluss ist es ja auch nur so, dass eine Hörer das hört und sich dann dafür dagegen entscheidet.
00:20:10: Und mitunter vielleicht genauso wie er sich die erste Folge von Wir bitten den Sound zu entschuldigen angehört hat und dachte Das ist ja Natürlich passt es zum Titel aber der Sound ist wirklich kacke und deshalb höre ich mir die anderen Podcasts nicht weiter an.
00:20:27: Die anderen Podcast folgen nicht weiteran und so kann Es natürlich auch passieren Mit einer schlechten Produktion von einem Stück.
00:20:35: Genau, das war nur mein ... Okay.
00:20:38: Mein Take ist fett.
00:20:39: dir dazu noch ein Geheimnis?
00:20:39: Da hast du
00:20:40: nirgendwie, mir fällt nur ein, dass du die Seiten gewechselt hast.
00:20:43: also wir halten fest man kann Produktionen und Kompositionen auf der Hörer-Innenseite trennen aber nicht immer.
00:20:50: wenn man es wünscht kann man es trennen.
00:20:52: manchmal wünsht man es sich und man kann es nicht trennen.
00:20:54: Es hat auch alles immer unterschiedliche Gründe und muss gar nicht unbedingt immer mit Widerigkeiten verbunden sein.
00:20:59: Stichwort Sharon Stone.
00:21:01: Ich habe ein Guitar-Wolf-T-Shirt an, ich kann mir vorstellen das ist by Sharon Stone.
00:21:05: Damals war es in uns da zu ma neunzig sechsenneunzig auch tatsächlich Intentionen und gar kein Unvermögen oder mangendes Budget oder was auch immer genauso wie bei Bands wie Guitar Wolf oder was noch immer.
00:21:16: Otecre alles was jetzt nicht unbedingt mit Wohlklagen verbunden ist.
00:21:20: Es gibt ja unterschiedliche Gründe, unterschiedliche Sounds zu produzieren und das muss nicht jedem gefallen, das ist ja auch toll so!
00:21:25: An die Feld hier vor dem Hintergrund der Überschrift der aktuellen Folge einen Soundeffekt ein den du hier reinbringen möchtest.
00:21:33: Ja!
00:21:38: Der Soundeffekt, um den es jetzt geht ist der Bitcrusher und das ist ganz lustig weil dieser Sound Effekt den gibt's eigentlich erst seitdem es eigentlich digital aufgenommene Musik gibt.
00:21:52: Es gibt auch noch einen anderen Begriff wie The Degrader zum Beispiel.
00:21:58: Vor allem wird es auch immer ein bisschen exotischer.
00:22:02: Die Bitrate, also das ist quasi eine Art Auflösung der... Also wie hoch aufgelöst ist das Audio-File?
00:22:10: Und ganz zum Anfang hatte man so acht Bit auf Lösungen und das sind
00:22:15: z.B.,
00:22:15: wenn man so ein Gameboy-Spieler sich anhört ... Das hat acht Bit Auflöse.
00:22:22: Mittlerweile sind wir aber jetzt auf CD ist man bei sechzehn Bit.
00:22:27: Man nimmt oft auf Vierundzwanzig und Zweiunddreißig auf, dann konvertiert es dann so runter.
00:22:32: Und man kann aber als Effekt natürlich das noch wieder runterschrauben.
00:22:39: Dann gibt's noch ein paar andere Einstellwege da die man verwenden kann.
00:22:45: Ich würde jetzt mal fünfmal das Wort Bitcrusher sagen gleich und danach drehe ich mal bisschen an den Sounds rum und damit man sich das vorstellen kann.
00:23:00: Das war unsere Einführung in den Bitcrusher-Sound.
00:23:02: Vielen Dank für den Bitcrusher!
00:23:04: Wir kommen lange auf die Zielgerade und ich mache dir folgende Vorschlag, um vielleicht wirklich einen Sound zu haben dem man entschuldigen muss... Würd ich dir vorschlagen, wir laufen mal in Richtung Fluss.
00:23:14: Wir setzen uns jetzt in Bewegung von dem Platz an den wir hier den Hauptteil der Folge aufgezeichnet haben und laufen zum Fluss.
00:23:19: da wird es anfangen zu rauschen und der Wind kommt dazu.
00:23:21: aber so ist es halt jetzt... Es ist tatsächlich eine doppelte Premiere weil jetzt wurde die erste Wir bitten den Sound zu entschuldigen Folge im Laufen aufgezeichnete Und wir können diesen schönen kleinen Abschiedspaziergang für diese Folge für mehrere Dinge nutzen.
00:23:35: einerseits Liebe Grüße an Amelie nach Köln.
00:23:38: Wir zeichnen einen Freitag auf und wir wollen an einem Freitage releasen, deswegen wird es sicherlich sehr schwierig werden von Amelien noch ein O-Ton hier rein zu pflegen.
00:23:48: Wir schauen mal was dabei rauskommt.
00:23:49: möglicherweise kommt nichts dabei raus und die Amelies ist bei der nächsten Folge wieder dabei, die ein sehr interessantes Thema hat nämlich Celebrities und wir.
00:23:58: Und bevor wir abschließen möchte ich noch um euch auch klarzumachen dass wir wirklich dann doch versuchen einigermaßen aufmerksam und kritisch mit unserem eigenen Schaffen, umzugehen.
00:24:10: Einen Rückblick und einen Aufklärungsblock mit reinnehmen der eigentlich an den Anfang der Folge gehört hätte.
00:24:16: aber es ist alles ein bisschen crazy bei uns.
00:24:18: Und zwar haben wir in einer letzten Folge ja über das Fahrradfahren geredet und ganz selbstverständlich mit einer Realität und einer Information handiert die da draußen vielen Leuten gar nicht klar ist nämlich du hast davon gesprochen Andy dass Du in Bulgarien dieses oder jenes Fahrrad hast.
00:24:32: jetzt bist Du ja Berliner Und die Frage ist, warum Bulgarien?
00:24:37: Also bindet es doch mal kurz ab im Rauschen.
00:24:40: Ich weiß nicht wie der Fluss heißt aber was hast du mit Bulgarien zu tun?
00:24:43: Also erstmal wollte ich sagen das könnte also angenommen würde jetzt ein Geheimnis sein und dann könnte man uns ja jetzt erstellen, dass halt der Sound richtig schlecht ist, dass wir den das Geheimniss vielleicht waren wollen.
00:24:54: Nee, es lag daran.
00:24:55: meine Eltern sind in Mitgegangen.
00:25:00: Wir waren von... ...undundundhundertvierundachzig bis neunzehnachtund achtenachzig in Sofia, Bulgarien und da habe ich einen durchaus relevanten Teil meiner Kindheit verbracht aber retrospectiv gesehen leider natürlich gar nicht wirklich multilingual weil ich eigentlich nur mit anderen DDR-Kids dazu tun
00:25:22: hatte.
00:25:22: Okay, aber du hast im Sofia Fahrradfahren gelernt könnte man sagen?
00:25:26: Ich gehe davon aus ja!
00:25:27: Du gehst davon aus okay also wir sind jetzt auch wieder auf dem Rückweg vom Fluss, von dem wir nicht wissen wie er heißt zum Konrad Sohn wo wir heute Abend spielen werden.
00:25:35: Bedanken uns für die Aufmerksamkeit!
00:25:37: Hoffen es war nicht zu weird.
00:25:38: Wir hatten kein Script dabei weil wir draußen waren und spontan aufzeichnen wollten.
00:25:42: Wir bitten den Sound zu entschuldigen und freuen uns auch nächstes Mal.
00:25:44: Auf Wiedersehen!
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