WBDSZE "Euphorie&Alltag - Das Track By Track" TEIL III
Shownotes
Wir wollen reden. Und zwar über das achte MIA. Album "Euphorie & Alltag". Song für Song und mit den besten Gästen, die wir kriegen konnten, geht es hinter die Kulissen und in die mitunter nerdigen Tiefen so einer Albumproduktion. In Teil 3 erfahrt ihr, was "Müde vom Happysein" mit Basketball zu tun hat, wieso das Outro von "Prenzlauer Berg" genauso wichtig ist, wie der Hauptsong und warum "Gegenteil von einsam" nicht nur in der Message, sondern auch in der Entstehungsgeschichte absolute Teamwork ist.
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Transkript anzeigen
00:00:04:
00:00:14: Hallo und herzlich willkommen.
00:00:15: Wir sind bei.
00:00:16: wir bitten den sound zu entschuldigen.
00:00:18: im track by track teil drei zum mias euphorie und alltag was ein check-by-track ist haben wir jetzt hinsichtlich geklärt.
00:00:25: müssen man nicht noch mal erzählen wir geben vielleicht mal kurz einen ausblick welche drei songs hier als nächstes verhandelt werden und zwar sind das müde vom happy sein brenzlauer berg und gegenteil von einsam.
00:00:35: Und weil ich das im letzten track by track beziehungsweise weil ich dass im intro zum letzten track-by-track schon angekündigt oder eröffnet habe, will ich kurz darauf hinweisen, dass zumindest nach meiner auffassung wie hier so in der Mitte des albums in der zweisamkeit sind...
00:00:54: Ich würde gerne noch auch noch was sagen, weil ich fand es interessant du hast es in der anmod zur letzten Folge gesagt und auch jetzt mit diesem weichen Kern des Albums, ich hatte es gar nicht so auf dem Schirm.
00:01:04: Mir ist das erst bewusst geworden als wir jetzt in Bikini bei Radio Eins waren.
00:01:10: Der hat da auch sowas ausgemacht und das fand ich eigentlich ganz schön!
00:01:13: Ich fand sowieso dass er ein ganz schöner Talk war den Dimit und du mit ihm hattet weil ich das Gefühl hatte dass er sich wirklich auch mit der Platte auseinander gesetzt hat und das ist ja dann doch auch nicht immer so.
00:01:26: Ja, also hier schaut auch nochmal an Radio einzelnen Knut Elstermann.
00:01:29: Das war ganz, ganz toll das habe ich ihm auch geschrieben.
00:01:31: Es war wirklich so ein bisschen wie nach Hause kommen und... ...das ist natürlich auch gar kein Wunder weil Knud Elsterman ist ja ausgewiesener Sinneast- und Kino- und Film-Experte und dass so jemand... ...ich sag mal so'n Album in seiner Gänste in anderer Art und Weise oder sagen wir mal eher im besonderer Art und Weise oder spezifischer Art und weise überblickt und empfindet.
00:01:56: Es finde ich also natürlich toll für jeden Menschen, der sich mit Knut Erzmann über Musik unterhalten kann und nicht nur über Film Und war in dem Fall auch gut für uns weil man das Gefühl hatte okay da ist jemand im Game sozusagen
00:02:10: Super.
00:02:10: dann würde ich sagen ohne weitere Umschweife Würde ich sagen gehen wir jetzt direkt in den dritten Teil des Track by Tracks Bis dahin Zurück zu der Special Edition von.
00:02:28: Wir bitten den Sound zu entschuldigen und der Song heißt Müder from Happy sein.
00:02:32: Liebig!
00:02:35: Ich liebe jetzt schon alles dran.
00:02:37: Und danke, dass wir den schon so lange live spielen.
00:02:41: Es spricht ja auch für den Song.
00:02:42: also da hatten wir alle Bock drauf und es ist ja so ein tolles Lied oder Gunnar?
00:02:50: Da habe ich doch auch von Anfang an...
00:02:52: Ja du hast das Du hast es gefühlt.
00:02:56: Total!
00:03:00: Wir haben's alle gefühlte und das war wie bei vielen anderen Songs, aber tatsächlich auch ein total weiter Weg dahin.
00:03:09: da kann ich ja mal so'n bisschen aus dem Nähkästchen plaudern.
00:03:12: Bitte nicht
00:03:13: Ich würde zwischendurch dann einen.
00:03:14: Aber erhaut du erstmal raus.
00:03:17: Am Ende ist das ja, wie du immer so schön sagst Ein Lied über eine Langzeitbeziehung geworden Und das sollte es ja auch werden.
00:03:26: Der Anfang der Geschichte war aber erst mal was ganz anderes, denn wir können ganz ehrlich sein die Zeile müde vor dem Happy-Sign ist geklaut und zwar aus einer Doku, die ihren Anfang genommen hat im Spätsommer XXIII zur Basketball WM.
00:03:47: Das haben wir noch nie jemandem erzählt – das jetzt quasi eine absolute Premiere hier.
00:03:50: Da gab es jedenfalls ein Doku und am Ende dieser Doku, oder ziemlich am Ende der Doku sitzt Moritz Wagner einer der Weltmeister von zwanzig dreieinzwanzig im Bus in Frankfurt nach irgendwie zwanzichtstunden Flug aus Asien zum Empfang in Deutschland.
00:04:05: Und sagt glaube ich zu Franz, seinem Bruder oder zu irgendjemandem anders so über die Lene so ey jetzt bin ich aber echt müde vor Heavy sein was weiß ich mein?
00:04:13: Ich habe das gesehen weil was zu tun habe damit, weil ich mit der Wagner-Schulz-Familie so ein bisschen verwandelt bin und die beiden kenne und mich das berührt und bewegt hat.
00:04:22: Und ich das live gesehen hab und alles und dass dann auch alles eingesogen haben.
00:04:26: Und jedenfalls habe ich Moritz diesen Satz sagen hören und gedacht da würde ich gerne etwas draus machen.
00:04:33: Und dann hat das echt super lange gedauert bis ich also... Ich wusste, dass das die Worte sind aber ich wusste noch nicht wofür sie stehen!
00:04:40: ein Song über zwei Brüder zu schreiben, die gerade Weltmester geworden sind.
00:04:44: Das wäre ja bescheuert.
00:04:45: also dafür machen wir ja keine Kunst.
00:04:47: und dann habe ich das eben genauso gefühlt wie du Mietz dass das eben was ist so?
00:04:52: es gibt diese Momente stellt euch das vor so sagst du das auch immer wir steigen in den Nachbus im Berlin Wir kennen uns schon lange wir sind ein bisschen durchfeiert Und dann ist das manchmal so der Moment für eine Confession, für einen Geständnis.
00:05:06: Man ist nicht nah und man hat irgendwas erlebt und will noch mehr miteinander erleben.
00:05:09: Man sagt irgendwann, wenn du mal irgendwie denkst, dass es bei mir alles nicht mehr so ist, mach dir bitte keine Sorgen!
00:05:17: Ich bin nur kurz müde vom Happy sein, ich bin am Start.
00:05:22: Ich bin total happy darüber und freue mich wirklich deutlich darüber, dass wir das alle gleichermaßen fühlen weil wir das natürlich auch selber in unserem Leben erleben dürfen zumindest mit dieser Band.
00:05:32: Und deswegen ist das irgendwie auch ein Lied für uns, finde ich.
00:05:37: Genau!
00:05:37: Ich kann ja mal... Also das ist der textliche Background so und der musikalische Background ist folgender also eigentlich war das Stück die ganze Zeit in Fulltime.
00:05:47: Da gab es sowieso einen ganz tollen Moment fand ich.
00:05:49: Das war ein richtiger Aha-Moment.
00:05:51: Gunnar hat irgendwann, da kann man vielleicht auch noch was dazu sagen, das Playback von mir gepickt.
00:05:56: Was die ganze Zeit in Fulltime war, hat ein bisschen dran rumgeschnippelt und drauf gesungen und hat es hier vorgespielt.
00:06:02: Und ich höre das so und es hat mich ehrlich gesagt nicht sofort gekickt So.
00:06:07: Aber irgendwann gab's einen Moment wo ich so dachte er aber lass mal die Musik in Halftime machen.
00:06:11: weil Gunnar so viel gesungen hat und die Musik so schnell ist habe ich Ich hatte es halt mich irgendwie überfordert Weil ich so dachte er ist einfach zuviel los ich kann auf nichts hören.
00:06:21: Da haben wir die Musik in Halftime gemacht, das hat einen total geilen Bounce gehabt und ich habe auf einmal den Text gehört.
00:06:27: Und da hat es Kid gemacht!
00:06:29: Ich finde die Bilder passen mega dazu... Also ich finde das schon dark aber nicht doofdark.
00:06:34: also so finde ja dieses mit dem nähern Licht und ich find auch ein super Move bei.
00:06:39: Gunnar hatte gesagt wear my sunglasses in der BVG und die Mieze hat einfach ungefragt bvg draus gemacht und dass ist so ein entscheidender Kniff weil das eben, dass ist genau das was kannst du gar nicht reinschreiben.
00:06:54: Das passiert und es ist voll Mietz, das ist voll Mia.
00:06:58: Und deswegen bin ich extrem happy über dieses Stück.
00:07:01: Also ich auch wirklich und ich finde genau das unser Lied also es erzählt auch unsere Geschichte.
00:07:09: Deswegen wissen wir ganz genau was gemeint ist wenn ich singe aus jedem Low zurück ins High Also weil wir die Lows und die Highs eben kennen Schon was Besonderes.
00:07:20: Es hat wieder diese Tiefe, was uns verbindet, wo man eben jeden Abend wenn man das spielt sagt ja ich weiß was gemeint ist und dadurch bekommt es irgendwie immer diesen Anker in die Tiefe nach unten.
00:07:34: Und ich sag's jetzt einfach mal weil ich so denke und ich weiß gar nicht was ihr dazu denkt.
00:07:39: Die zweite Strophe ist für mich so Aus der Welt aus der alles neue welt
00:07:47: Also ab moment eins.
00:07:50: Ich finde es auch so geil, dass wir da in Fult haben sind eigentlich.
00:07:52: Das
00:07:53: gibt's doch gar nicht!
00:07:53: Das haben wir noch nie besprochen und ich fühle das schon die ganze Zeit unter den
00:07:58: Kollegen sein.
00:07:58: Den Küssen an der Ampel und so... Und jetzt klingt alles so selbstverständlich mit dem Haftheim aber ich weiß wie lange... Also Doguna warst du überhaupt nicht überzeugt
00:08:08: davon?
00:08:08: Aber ihr wart beide so überzeugt, also ihr habt mich quasi überzeugt.
00:08:12: Das ist ja auch... Das steckt ja in einem Wort, das ist doch super.
00:08:16: Wie ist es jetzt?
00:08:17: Du liebst das Lied auch mal.
00:08:18: Super,
00:08:18: ich mag's voll!
00:08:19: Ich finde übrigens...
00:08:20: Das Stück war wirklich auch eine... Also wir haben geboxt mit dem Lied.
00:08:25: Dolle,
00:08:26: dolle.
00:08:26: Ich muss sagen, dass war das Stück wo ich zum ersten Mal gefühlt hatte, das wird ein Album und es wird geil.
00:08:31: Was sowieso schwierig an diesem Album war, deswegen passt dieser Albumtitel ja auch wieder, war für mich wovon soll man hier eigentlich singen?
00:08:39: was sind denn die Themen?
00:08:41: müssen sie groß oder nicht sein?
00:08:43: und ich finde das ein Thema.
00:08:44: Das ist irgendwie erstmal offensichtlich erst mal nicht groß, aber es ist ein Thema.
00:08:48: Und das fand ich so bebildert auch weil es hat voll was total Berlin.
00:08:53: Ich find' auch dieses Berliner Winter Exit-Strategie Also quasi...das ist doch so geil!
00:08:59: Vielleicht unterscheidet dass auch den echten Berliner vom hipster zugezogenen Berliner.
00:09:03: Der Berliner sagt nämlich natürlich ist es scheiße kalt Aber wir setzen halt eine Sonnenbrille auf Ist irgendwie völliger Quatsch.
00:09:11: Das gehört mit dazu.
00:09:12: Und irgendwie mag man das auch, um seine Zeit damit zu verbringen quasi... Also überhaupt zu sagen.
00:09:17: Deswegen bin ich die über den Text so dankbar, dass wir da vorne sitzen und das ist das Big City Binging für mich total geil.
00:09:25: Andere knallen sich sehr hinein und die Vorstellung jemand setzt sich oben in ein Bus und knallt sich die Stadt rein, fiel ich mega zu!
00:09:32: Also es ist total bebildert.
00:09:34: Es ist für mich kein Sommersong aber überhaupt nicht doof.
00:09:37: Wie find's'n super geiler Wintersong?
00:09:39: Hat ne Wärme.
00:09:41: Das finde ich eine ganz neue Kategorie hier in dem Podcast.
00:09:46: Vielleicht könntet ihr auch mal Jahreszeiten und Musik, also weil das ist viel lustig.
00:09:53: Ja, das finde ich sehr lustig!
00:09:53: Das müssen wir ab jetzt mit einordnen, okay Andi?
00:09:56: Also ich frage dich nach Jahreszeite.
00:09:59: Genau müde vom Happy sein.
00:10:03: Wir bitten den Sound zu entschuldigen.
00:10:05: Track by track Euphorie und Alltag von Mia, wir sind inzwischen beim achten Song.
00:10:10: Und der heißt Prenzlauerberg.
00:10:12: Andi nickt so als würde er was sagen wollen?
00:10:14: Ich höre dir ganz... Ja!
00:10:15: Ich will alle hören.
00:10:16: Ich finde ... ich roll das Stück mal vor hinten auf.
00:10:20: Es gibt vorne ein Stück und dann gibt es eine Art Appendix wo eigentlich einen Satz die ganze Zeit wiederholt wird.
00:10:29: Dann wird die Musik immer intensiver um mich zu singen die ganze zeit und ich frage mich ob ich noch dazu gehör Und das hat sich so reingezimmert.
00:10:39: Ich finde, dass ist echt die Frage... ...die Kernfrage für Euphorie und Alltag in den dunkelsten Momenten!
00:10:46: Das ist die Frage Mitte Ende Vierzig, vielleicht auch mit so einer Biografie wie wir sie haben zu fragen ob man eigentlich wo ist man denn jetzt eigentlich so verordnet gehört?
00:10:54: Ist es noch cool?
00:10:56: Also all das sind ja Dinge, die mich auch beschäftigt haben.
00:11:02: Wir geben ja auch keine Antwort.
00:11:04: Und das finde ich aber gut, weil du kannst darauf keine Antwort geben!
00:11:07: Ich finde entscheidend diese Frage lautzustellen und deswegen... Das ist so, dass es echt so, da könnte ich vor Freude und Vorfreudetrauer heulen.
00:11:15: So ist es.
00:11:16: Es ist witzig.
00:11:16: Das hat eine ganz krasse Melancholie die so richtig, wo die einen in manchen Stunden richtig die Tränen einfach so cool anlässt, ne?
00:11:25: Weil ich glaube wir alle kommen in unserem Leben an den Punkt, wo wir uns fragen bin ich hier richtig?
00:11:30: bin ich hier richtig?
00:11:31: und wenn ich hier wo dann?
00:11:34: Und das ist zum Beispiel auch in unserer generellen Frage, weil wir haben auch immer mal wieder von der Rede dass man so das immer ein bisschen so einen Hoffnungsschimmer hat.
00:11:42: Der ist da eigentlich nicht aber ich finde trotzdem, dass da so eine Art berühmtes Element drin ist, weil wenn ich höre, dass jemand anders sich auch diese Frage stellt, dann bin ich schon nur noch halb so traurig.
00:12:00: Marc Prenzlauerberg sehr gerne, das ist einer eines der sehr melancholischen Stücke.
00:12:06: Und auch die Textsein finde ich hier mit am lyrischsten und auch total filmisch.
00:12:14: Ich habe wirklich weiß nicht wie es euch geht aber so ein bisschen bin ich bei Lost in Translation mit diesem Gefühl... Das ist ja auch so'n bisschen da sind sie ja auch lost.
00:12:27: So'n Bisschen!
00:12:31: Interessant ist hier Hintergrundinfo, die Strophen waren total schnell da und diese Bilder von Stadt und Land.
00:12:39: Und dieses Abwägen und die Tristest gibt es ja in beiden.
00:12:44: Das Glück auch kann man auch in beiden
00:12:46: finden.
00:12:47: Die Sehnsucht
00:12:48: gibt's?
00:12:48: Ja absolut!
00:12:49: Um den Refrain wurde dann so ein bisschen geballgt und ich weiß noch das bei mir war der immer nicht groß genug der Refrain.
00:12:57: Die Geste war mir nicht entschieden genug.
00:12:59: Hey Andi, ein Glück war das so.
00:13:01: Sonst wäre dieses Auto niemals entstanden, ne?
00:13:04: Weil ich hab gesagt bitte lass uns darauf noch mal jammen.
00:13:07: und du bist so mit ganz schmalen Lippen zum Klavier und hast gesagt gut dann jammen wir jetzt eben noch obwohl du es wirklich nicht wolltest weil du ganz viel von dem schon gefühlt hast was da war.
00:13:16: und dann haben wir das gejampt und ich war so na ist doch eine gute Frau und du so ja ist doch auch ein gutes Autorum.
00:13:23: Nee aber genau ich finde das extrem wichtig Mietz.
00:13:26: Da auch Ehre wem ehre wird.
00:13:27: wenn du's nicht gesagt hättest hätte ich gesagt Das haben wir dir zu verdanken, weil du wirklich klar insistiert hast und was dann schön war oder schlau von uns allen war.
00:13:36: Deswegen ist die Bezeichnung Appendix eigentlich auch total unangebracht, weil es im Prinzip so etwas wie ein eigener Song am Song.
00:13:43: Und das ist ein wichtiger Teil dieses Songs.
00:13:45: Ich bin da total froh darüber dass das passiert ist, weil wir uns an dieser Stelle getraut haben ums Zeitzunehmen.
00:13:52: Ja!
00:13:52: Das ist fast sieben Minuten lang und nimmt sich die Zeit die man auf einem Album haben darf.
00:14:00: Auch wenn andere Menschen ganz, ganz viele Songs hören die nur zwei Minuten fünfzehn sind ist ein MIA Album genau der Ort dafür wo sowas stattfinden kann.
00:14:09: Wo auch wir so was inhalieren können und das den eine andere harmonische Ordnung, würde ich gar nicht sagen.
00:14:16: Du hast den anderes harmonisches Gefühl gewünscht und das sind eigentlich fachlich quasi nur Umkehrungen.
00:14:22: aber es ist offensichtlich passiert was du dir gewünschst hast und das ist total super dass du das gewünsche.
00:14:26: ich finde es ist so eine rückwärtserklärung.
00:14:29: also man hört diesem text zu und denkt so kann denken ja Was ist denn nun?
00:14:35: Wollen Sie jetzt weg, wollen Sie bleiben.
00:14:36: Was hat sie denn jetzt?
00:14:37: Sie weiß es nicht!
00:14:38: Und dann am Ende sagt sie ich weiß das gerade nicht und dass es so oft im Leben so... ...und dafür aber Worte zu finden in der Zeit oder in dem Moment wo man gar nicht weiß was ist.
00:14:50: Das ist schon Heilung.
00:14:51: also es ist wirklich...
00:14:53: Genau weil es uns verbindet miteinander und weil habe ich ja auch schon hin und wieder mal gesagt wenn mir das viel zu selten passiert als Menschen sagen Ich weiß es mich
00:15:01: eigentlich sehr schönes Schlusswort Ich überlege noch wegen meiner T-Shirt-Edition und würde vielleicht sogar sagen, es ist okay wenn die Sehnsucht immer wieder kommt oder einfach nur es ist ok.
00:15:15: Das finde ich
00:15:16: auch gut.
00:15:28: Lieben wir Gegenteil von einsames ganz toll haben wir gerade bei ihnen das nachgespielt.
00:15:32: und was ich an dem Song auch liebe der funktioniert einfach so mit uns fielen.
00:15:38: Das ist irgendwie schön, dass hat dann immer so eine...
00:15:41: Dass hast du vorhin schon mal gesagt Robert in einem anderen Zusammenhang oder ich weiß gar nicht genau?
00:15:45: Ja
00:15:46: bei Linke Hagen, dass wir den Song überhaupt gemacht haben das nämlich auch ein Beispiel von einer Skizze die von außen an uns herangetragen wurde ob wir uns vorstellen können, sowas zu machen.
00:16:01: Und ich war ziemlich schnell begeistert davon.
00:16:05: Öfter mal werden einem Songs vorgestellt und ich habe immer das Gefühl ist alles gut und schön aber es hat nichts mit uns zu tun und ich glaube vielleicht müssen mir einfach einmal die eigene Musik machen damit dass funktioniert.
00:16:20: bei dem Song hatte ich das Gefühl cool!
00:16:22: Das hat genau das was wir selber nicht können.
00:16:25: Also oder was selten passiert, wenn wir Musik machen.
00:16:30: Aber ich war der Überzeugung das könnte uns gut stehen und auch zu uns passen und wir können es schaffen diesen Song zu unseren zu machen.
00:16:37: aber Ich weiß da waren nicht alle gleich von überzeugt Und die vehemenz daran zu arbeiten und den einfach in einer production session mit reinzunehmen.
00:16:51: Also ich bin noch echt snob, muss man wirklich sagen.
00:16:53: Und Grunderkanne glaube ich die Romane von schreiben wie ich wirklich seine Texte... also es gibt ganz viele Texte von dir, die ich erst richtig kacke finde und obwohl du kaum was manchmal veränderst ist sie dann aber richtig geil finde.
00:17:05: Es braucht dabei mir eine Weile!
00:17:07: Ich finde aber als Erkenntnis und das kommt mir dabei in den Sinn und da wollte ich auch nochmal Props an Olaf dropen, was sich total geil findet wieder zu begreifen dass wir wenn wir uns committen zu sagen, wir machen jetzt das.
00:17:23: Und es ist fast egal wie weit so ein Demo ist.
00:17:25: Wenn wir nur sagen Wir machen das jetzt Weiß ich dass zwei Tage später ein Stück rauskommt was ich richtig geil finde und was sich entwickelt.
00:17:32: weil manchmal also manchmal gibt's Demos da so viel dar und dann weiß man Man würde es eigentlich nur noch mal gut auf die Beine stellen und gern gibt's Demos Da ist eigentlich der Song da aber wieder gemeintes und wieder klingen soll gar nicht.
00:17:46: Und das machen wir dann.
00:17:47: Das finde ich total gut zu wissen, dass man sich eigentlich auch mit so einer Entscheidung, also einen Commitment macht, ein Lied ist der Anfang von so einer Reise und das finde ich sehr gut.
00:17:59: Also da muss natürlich irgendjemand... Richtig!
00:18:01: Wenn du schreibst hat es schon eine andere Reise...
00:18:03: Ja beziehungsweise war ja in dem Fall auch so, das waren es gibt's, die kamen von Jens Schneider und Julius Kahnbacher reingezwitschert.
00:18:09: nicht nur Robert sondern vor allem auch Mietz war sofort am Start.
00:18:13: Also wir haben einmal telefoniert und waren uns total sicher, dass wir das hinkriegen was Robert gerade beschrieben hat, dass für diesen Song zu unserem eigenen machen.
00:18:20: Und ich erinnere mich daran als eine sehr schöne Arbeit mit dir gemacht zu haben und zu wissen, dass auf jeden Fall hinkregen, dass das gar keine Frage ist, dass es ein Mia-Song wird.
00:18:29: Das ist uns gelungen finde ich und dass wir daran heute Spaß haben.
00:18:33: Ich finde das beste Kompliment, was die dieser Song verdienen konnte.
00:18:36: Eine große Besonderheit finde ich bei diesem Song in der Textarbeit In dem Layout, wie wir den am Anfang mal so hingelegt haben.
00:18:44: Wie viele Strophen?
00:18:47: Wieso die Form ist?
00:18:48: Dass es eigentlich zwei Strofenweihernden gab und wir immer dachten, wir müssen uns entscheiden.
00:18:52: Die waren schon sehr unterschiedlich diese Strophens.
00:18:54: Also abgesehen davon dass das natürlich ein anderer Text war.
00:18:59: Der Text hat eine andere Rhythmik auf die Musik gehabt.
00:19:02: Wir alle konnten uns wirklich nicht entscheiden, weil es hatte das eine etwas für sich und das andere auch.
00:19:07: Bis wir dann relativ spät in Produktionsprozessen draufgekommen sind... Du hast es einfach ausprobiert!
00:19:14: Ich singe das jetzt noch hinten dran Und wenn da Musik fehlt, dann müssen wir halt nochmal was hinkopieren.
00:19:19: Da machen wir's einfach länger.
00:19:22: Jetzt ist es so selbstverständlich, dass.
00:19:24: natürlich ist das so Was am Anfang so, oh Mann, Miet Das kann nicht funktionieren.
00:19:30: Ich weiß auch, das war gegen alle Widerstände.
00:19:32: Aber ich habe das so klar gespürt und in mir gehört dass sich das hilft.
00:19:36: ja dann immer finde ich dass man sagt nee das kommt dahin, das kommt da hin, ihr habt dann im Produktionsprozess nämlich euch noch mal entschieden für erst denke ich es geht weiter und dann nehme ich hinten ist denke ich Es wird leichter.
00:19:48: Das sind dann Sachen die mich wiederum abholen wo ich denke Ja es hat trotzdem immer diesen Twist.
00:19:54: also Also insofern ist es tatsächlich ungewöhnlich.
00:19:57: Es ist von der Struktur her nicht A, B, AB sondern ABCB.
00:20:02: Tra lala herzlich willkommen.
00:20:04: in meinem Kopf!
00:20:05: Genau das war eine super Entscheidung und ich weiß dass wir mit Olaf hier saßen und das quasi am Rechner zusammengeschoben haben und uns vorgestellt haben wie's sein müsste.
00:20:12: und dann war's nach dem zweiten und dritten mal hören vollkommen selbstverständlich und gut so was jetzt gemacht
00:20:17: hat.
00:20:21: Das war der dritte Teil des Track by Tracks zum Euphorien Alltag Album.
00:20:26: Ich hatte es in der letzten Anmod, glaube ich auch schon mal gesagt.
00:20:29: Bitte haltet euch nicht zurück.
00:20:31: wenn ihr Fragen habt oder Anregungen oder euch wundert was für ein komischer Ton zu welcher Zeit irgendwo stattfindet dann schreibt uns das doch gerne über die Social Media Kanäle die in unserem Fall also des Podcast Fals sich ja nur auf Instagram beschränken.
00:20:48: aber wir sind da wir sind ganz ohr oder ganz Auge im Falle des Lesens.
00:20:54: Beides!
00:20:55: Und ansonsten würde ich sagen, wir hören uns morgen wieder zum vierten und letzten Teil des Track by Track.
00:21:01: Bis dann...
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