WBDSZE "Euphorie&Alltag - Das Track By Track" TEIL IV
Shownotes
Wir wollen reden. Und zwar über das achte MIA. Album "Euphorie & Alltag". Song für Song und mit den besten Gästen, die wir kriegen konnten, geht es hinter die Kulissen und in die mitunter nerdigen Tiefen so einer Albumproduktion. Zum Grande Finale im letzten Teil klärt Robert ein Missverständnis zu Sternschnuppen auf, darüber hinaus haben wir Insights zum TNZN - Musikvideo und ganz zum Schluss erzählen wir Euch, warum "Euphorie & Alltag" mit einer Umarmung endet.
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Transkript anzeigen
00:00:04:
00:00:06: Wir bitten den
00:00:07: Sound
00:00:08: zu entschuldigen.
00:00:11: Track by track und Alltag.
00:00:14: Hallo zusammen zum Grande Finale!
00:00:17: Wir bitten dem Sound zu Entschuldigen, Track-by-Track zu Mia's Euphorie und Alltag Teil Vier.
00:00:22: Und ich würde gerne damit anfangen in unserem Namen ein Dankeschön auszusprechen und zwar einen Dankeschönen an Mietz, einen Dankgeschön an Robert, einen Danke schön an Felix die dabei mitgewirkt haben dass wir uns das jetzt hier anhören können.
00:00:35: Wir reden im letzten Teil über die letzten drei Songs auf Euphorie und Alltag, als da wir an Shootingstars tanzen oder pinzen.
00:00:43: Und
00:00:44: nie!
00:00:45: Wir hoffen euch macht das genauso viel Spaß wie uns.
00:00:47: Andi hast du noch... Was Sänfiges, was du dazu geben möchtest?
00:00:50: Ich
00:00:51: würde mich natürlich auch gerne
00:00:52: bei
00:00:53: Olaf Oppal
00:00:54: und Simon noch mal bedanken.
00:00:55: Weil ohne die könnten wir jetzt hier gar kein Track by track machen weil das Album wahrscheinlich also gar nicht existent wäre oder ganz anders
00:01:03: klingen
00:01:03: würde oder noch nicht da wäre.
00:01:05: Also dass man weiß ja sehr nie.
00:01:07: Und es gibt auch eine
00:01:09: Menge anderer Leute in denen man danken sollte Würde.
00:01:12: Die stehen
00:01:13: alle im Booklet Bis auf Karo Schrader, der würde ich jetzt akustisch danken wollen.
00:01:18: Der haben leider vergessen dich ins Booklet zu schreiben und es tut mir wirklich leid nicht zumal ich ja auch ein bisschen dafür verantwortlich war.
00:01:25: Das ist das was ich der Sache noch hinzufügen würde.
00:01:29: Und Gunnar wenn das für Dich okay ist würde ich hiermit quasi den vierten und letzten Teil einleuten würden und euch dabei viel Spaß wünschen.
00:01:42: Es geht um den Song Shooting Stars vom Euphorien Alltag Album von Mia.
00:01:47: Gunnar, ach so, ich fange einfach an!
00:01:51: Das ist glaube ich eins der Stücke die Gunnar... Also Gunnar hat dann irgendwann gesagt du ich habe da irgendwie was.
00:01:55: aber das sagt Gunnar dann aber ohne etwas vorzuspielen.
00:01:58: also man muss sich das dann.
00:01:59: er sagt dann erst mal so zwei drei Wochen eher.
00:02:01: ich glaub ich hab was und ja da wird schon getuschelt auf der anderen Seite vom Tisch.
00:02:07: Dann kam dann dieses Lied In der Gunner Demo Version und ich fand, da hat mich gleich diese, gibt es diese, also das wunderschöne Bilder- und Reime finde ich.
00:02:17: Also Prinzenbad und der ganze Kram.
00:02:19: Da geht so eine Kapitalismusverweigerung drin an einer Doppelzeit.
00:02:24: Genau!
00:02:25: Und an dieser Stelle sind wir wieder genau da wo ich bei Linker Hagen auch war.
00:02:33: Ich muss in diesem Lied nicht mehr Politik haben als dass aber das ist mir total wichtig weil es halt eben auch Realität.
00:02:41: Weil sonst wären wir ja Aktivisten oder Politiker vielleicht, aber sind wir nicht.
00:02:45: Aber wir sind Menschen wo das durch Gehirn durchgeht so ein Gedanke und das finde ich total schön dass da so drin ist.
00:02:52: Also mir ist mit dem Lied nochmal bewusst geworden dass wir mit unserer Kunst zeitlose Momente schaffen Dass wir abseits von Chronos also der chronologischen Zeit Wenn man unsere Musik hört oder zu unseren Konzerten kommt, dass es eben diese zeitlosen Momente sind wo man gar nicht mehr auf die Uhr guckt sondern einfach nur ist in dem Moment und lebt.
00:03:14: Und das ist mit diesem Lied eigentlich nochmal tiefer in mich eingezogen.
00:03:18: tatsächlich weil ihr habt die Uhren wir haben die Zeit.
00:03:23: Ja lieben wir!
00:03:25: Es übrigens mein drittes absolutes Lieblingslied vom Album euphorie und alltag also shootings.
00:03:32: das lieb ich wirklich so sehr weil Ich liebe alles daran.
00:03:35: Die Worte, die Gesangsmelodien, die Harmonien auch... ich finde es so geil sich zu trauen dann solala ländmäßig Dann singt man über Sternschnuppen und dann hört man sie auch.
00:03:46: Und das find' ich irgendwie gut weil ich glaube es gibt andere Künstler-Künstlerinnen die sagen Das ist zu cheesy jetzt wenn wir mal ein bisschen wieder eindampfen den Kids.
00:03:54: Und ich mag dass, dass ihr hier in der Produktion gesagt habt Nee da muss man doch extra so machen Muss man doch dann hören?
00:04:01: Ist doch völlig klar.
00:04:02: Das finde ich irgendwie gut.
00:04:03: Keine Angst vor der großen Geste hier in diesem Lied?
00:04:08: Ich kann noch eine mir recht peinliche Erkenntnis teilen, weil ich habe den Song am Anfang immer nicht verstanden.
00:04:16: was hat denn ihre Frau mit dem Rest zu tun, weil nämlich mir nicht bewusst war dass Shooting Stars die Übersetzung von Sternschnuppen ist.
00:04:24: Ich kenne Shooting Stars nur als die Karriere Leute aber das schon daherkommt, dass es halt schnell aufleuchten und dann unter Umständen auch schnell wieder verpuffen.
00:04:38: Dann hat es einen Wahnsinn gemacht, dass Shooting Stars natürlich Sternschnuppen sind und das es darum geht.
00:04:43: Genau also Jahreszeit würde ich sagen Sommer?
00:04:45: Auf jeden Fall
00:04:46: Frühsommer oder?
00:04:47: Ja!
00:04:48: Ein Lied über den Wert von Zeit die wir mit Menschen, die uns was bedeuten verbringen.
00:04:55: ein Lied was sich rausnimmt diese Zeit höher zu bewerten als Zeit die.
00:05:02: Er ist recht in einer Zeit, wo sich Menschen in Verantwortung hinstellen und meinen uns erzählen zu müssen dass wir zu wenig arbeiten obwohl das nachweislich nicht stimmt.
00:05:11: Und das kam quasi zusammen.
00:05:12: also Backstory meine Tochter war länger im Ausland und ich habe irgendwie hatte so ein bisschen Sehnsucht und das war der Moment wo ich im Radio gehört hab dass Menschen die in Funktionen und würdigen Ämtern sind diesen Land erzählen wollen dass alles besser werden würde wenn wir noch mehr arbeiten weil wir ja zu wenig Arbeiten das einfach Quasi Nicht War Und deswegen freue ich mich, dass wir das alle gleichermaßen mögen und empfinden.
00:05:34: Und dass eben genau auch zwei Sätze in so einem Song genügen können um sich zu positionieren.
00:05:40: Ja oder ihr sollt liefern ruft das Kapital.
00:05:44: Ich ruf zurück Ihr könnt uns allem mal.
00:05:47: Wir haben noch ein Instrument benutzt was wir eigentlich schon immer benutzen wollten.
00:05:51: Uns nie so richtig an Start bekommen haben an die Wie heißt es?
00:05:53: Was meinst du?
00:05:54: Das Tame Impala Piano.
00:05:56: Ich glaube
00:05:56: das heißt Orchid.
00:05:58: Orchidee heißt also übersetzt
00:06:00: Und die Besonderheit daran ist, dass man keine Akkorde greifen muss.
00:06:04: Sondern einfach eine Taste drückt, die dann den Akkord vermindert oder erweitert oder irgendwas.
00:06:09: und ich weiß das also eigentlich die Akkortstruktur für uns nicht ausgebildeten.
00:06:19: Trotzdem relativ überschaubar war und was sich da gedrückt hat klang total weird aber es hat dazu gepasst.
00:06:25: Ja, es ist ein ganz schöner Sound.
00:06:26: Das ist total warm und geht dieses All und diese Grüße aus der Ewigkeit die auch auftauchen.
00:06:34: Ich sehe das vor mir durch den Sound.
00:06:36: Ich fand's auch total geil.
00:06:38: Zum Beispiel dieser Sound am Anfang.
00:06:40: ich hab mir irgendwann nach der Tour aufgenommen Und ich habe mir irgendwie so einen Effektgerät gekauft, so'n Gitarrensinteresse.
00:06:47: damit ist ja dieser Intro-Sound gemacht und ich fand auch nochmal da Props an Olaf weil ich hab das Gefühl dass der so ein Gespür dafür hat, wenn Dinge passieren und die dann zu verfolgen.
00:07:00: Weil ich kann mir vorstellen, dass wenn er nicht da gewesen wäre, dann hätte man vielleicht was gespielt.
00:07:04: Man hätte es vielleicht doch nett gefunden und sagt ja, kannst du das so machen oder so?
00:07:07: Aber so einen Commitment in einer Situation oder einem Sound gegenüber... Gerade bei dem Stück war das so ein Begleiten,
00:07:16: so etwas wie
00:07:17: gucken was so geht.
00:07:18: Das war mega!
00:07:19: Vor mich auch schon live Machen wir schön live, ne?
00:07:22: So ist es.
00:07:23: So machen wir das.
00:07:24: und T-Shirt habe ich gerade gedacht was haltet ihr von dieser Sommer?
00:07:28: hier geht nie vorbei.
00:07:29: Kann man immer machen.
00:07:30: Warte mal oder noch ein anderer Vorschlag dieses Glück kann keiner kaufen.
00:07:38: Das finde ich richtig gut.
00:07:39: All right okay!
00:07:44: Wir bitten den Sound zu entschuldigen Track by track Zu Mias, Euphorie und Alltag.
00:07:49: Wir sind kurz vor der oder wir sind auf der Zielgeraden mit Song Nummer zehn elf.
00:07:54: Danke Anni!
00:07:54: Und der heißt Tanzen.
00:07:59: Das wird mit unter anders geschrieben heißen.
00:08:01: Vokalmangel.
00:08:02: Oh dann
00:08:04: möchte ich eigentlich das Bob gleich was sagt.
00:08:06: Ist es so
00:08:06: eine Meinung für dich?
00:08:07: Ja bitte
00:08:08: Weil ich am liebsten tanze, ne?
00:08:10: Ja.
00:08:10: Zum einen weil man dich vielleicht von unserer Band am meisten so im Club verortet und auch Bruno.
00:08:16: also das ist schon ein Lied was wir in der Tradition Bruno Witzjacke Machtspiele.
00:08:22: verrückt dass es so da gehört das irgendwie hin Da fühlt es sich zu Hause.
00:08:27: ja genau.
00:08:28: Und deswegen und weil du natürlich auch das Video dazu gemacht hast und ehrlich gesagt Deswegen auch am meisten Zeit mit dem Song verbracht hast.
00:08:35: Deswegen würde ich mich freuen, wenn du vielleicht als erstes was dazu sagst.
00:08:38: Ja tatsächlich habe ich einige Zeit mit diesem Song verbracht und... Ich weiß noch in der Entstehung ursprünglich ein Track von Andy richtig?
00:08:47: So'n Bitt, so'n Rhythmus.
00:08:49: Genau!
00:08:49: Und Guna hat so ausgearbeitet und es war so immer klar okay fähig richtig cool.
00:08:56: aber irgendwie braucht's noch eine Struktur.
00:08:59: Man weiß nicht so richtig wann fängt an wo ist das Thema, wo hört´s wieder auf?
00:09:04: Da haben wir im Studio auch einige Zeit mit verbracht, was ein lustiges Experiment war.
00:09:11: Wir schon deutlich Elektropunk geprägt und die elektronischen Einflüsse haben noch eine Idee von der Klamusik und haben aber auch mit einem Produzenten zusammengearbeitet den ich deutlich in der handgemachten Musik verorte und ein solches Stück quasi mir eher Artfremd für ihn vorkam.
00:09:31: Aber ich finde, wir haben das richtig cool zusammengemacht wie wir bis auf ein paar kleine Diskussionen.
00:09:39: die hätten man uns vielleicht sparen können aber vielleicht eben auch nicht.
00:09:42: Genau weil ich muss ganz kurz da einhaken und kann also bitte gleich weit wieder übernehmen.
00:09:46: Weil also Olaf hat ja durchaus eine total relevante elektronische Connection, aber dass ist ja schon eher so bisschen so eine ganz spezielle Berliner Prollige Rave Elektronik.
00:09:58: Also ich glaube Olaf hat durch seine No Twist Arbeit ja ganz viel, das ist dann eher so in die Tronics und so, also sophisticatedes Zeug.
00:10:08: Und in diesem Stück, in der Skizze – genau darüber haben wir uns übrigens auch gestritten – ist wie prollig?
00:10:16: Und aber trotzdem nicht prollisch sowas sein kann!
00:10:20: Das gibt ja stylistische, finde ich, Unterschiede zwischen die Antworten was irgendwie prollich ist oder DJ der Taucher Megatrends XIII, also beides Zimmer hat richtig rein und aber aus meiner Snopsicht ist das eine Kacke und das andere Geil.
00:10:36: Während aber vielleicht andere Leute sagen wieso so und wie beides das gleiche?
00:10:41: Toll!
00:10:42: Und das war ne Auseinandersetzung die wir geführt haben aber die wir auch führen mussten weil es gibt einer Art Legacy zu der möchte ich mich zumindest verhalten.
00:10:51: deswegen muss das auch viel mehr können und dass waren halt die auseinandersetzungen.
00:10:56: Genau, dieses Stück ist ja auch relativ spät quasi ins Repertoire des Albums gerutscht und was vor allen Dingen auch super spät für unsere Verhältnisse passiert ist.
00:11:06: Wir hatten schon so eine Ahnung welches Single jetzt wir so veröffentlichen wollen noch nicht so richtig klar vielleicht in welche Reihenfolge.
00:11:12: Dieses Stück war auf jeden Fall nicht auf der Single-Liste und kam dann aber irgendwie das zu mehr fertig gestellt wurde konturschärfend dieses Stück ist und wie sehr das zu unserer Biografie und der Universität so dazugehört.
00:11:30: Wie wär's denn, wenn wir das als Single machen?
00:11:33: Und ich weiß noch, dass ich diesen Vorschlag in eine WhatsApp-Gruppe geschrieben habe – alle waren sofort dabei!
00:11:38: Hätte ich nie erwartet.
00:11:39: Ich dachte ja, es ist ein abwegeiger Vorschlag aber ich probiere es mal.
00:11:42: Alle waren dabei und dann ist dieser entrückte Song voll in den Fokus gerückt.
00:11:48: Und weil das so spät passiert ist, war dann klar okay, ja gut da machen wir den als Single.
00:11:51: Aber wir brauchen eigentlich auch noch ein Video und auch Mist.
00:11:53: aber jetzt sind wir alle gleich im Urlaub.
00:11:55: Wir haben überhaupt keine Zeit noch ein video zu drehen.
00:11:57: wie soll es gehen?
00:11:59: Da haben wir ein paar Ideen rumgesponnen und dann dachte ich ok... Eigentlich habe ich eine visuelle Idee vor Augen könnte funktionieren die umzusetzen.
00:12:11: Man müsste das mit Greenscreen drehen, man musste da so ein bisschen rum basteln, habe ich noch nie gemacht keine Ahnung wie es geht aber es muss ja irgendwie gehen.
00:12:17: lass mal probieren und dann haben wir uns drei Stunden zusammengesetzt und das aufgenommen nach dem zwei Tage vorher noch einen grünen Lappen bestellt oder den kleinen grüten.
00:12:26: Ansuch sieht höchst professionell aus des Studio Setup und damit bin ich in Urlaub gefahren und hab dann angefangen dieses Video zu kreieren und wusste nicht, was dabei rauskommt.
00:12:38: Dann hatte er nur gehofft und ich dachte, ich habe mir jetzt das Vertrauen der Band erbeten.
00:12:42: Ich würde gern auf etwas
00:12:43: liefern.".
00:12:44: Und dann hat es richtig Spaß gemacht und ich war überzeugt, dass wird irgendwie richtig gut!
00:12:48: Und ich glaube, es kam auch gut an oder?
00:12:51: Das ist ein richtig gutes Video.
00:12:53: Das Witzige ist, ich hatte auch diese Kaleidoskop-Bilder dazu im Kopf also die du ja dann auch gemacht hast.
00:13:00: und was sich an dem Video total mag Es ist permanent überraschend und manchmal ist es auch witzig.
00:13:08: Und das gibt diesem Song irgendwie noch mal eine Ebene, weil vom Text her ist es ziemlich... Mir fällt jetzt gerade schon nur streng ein.
00:13:17: Das finde ich aber nicht ganz korrekt.
00:13:19: Aber ihr wisst was ich meine ne?
00:13:20: Es sind aller Klarheit einer Haltung mit absolut Rückgrat formuliert.
00:13:25: Und da gibts kein Vertun und keinen Abweichen davon!
00:13:28: Und ich finde das Video tut dem Song gefallen, weil's nochmal eine andere Ebene aufmacht.
00:13:34: und eine politische Haltung so zu formulieren, da haben wir eben ein Vorbild in unserem Set wie Machtspiele.
00:13:41: Und deshalb finde ich das auch ist es wie zwei Punkt Null und ganz dringende Positionierung.
00:13:49: also ich mag dass das wenig subtil ist.
00:13:53: Und hier wäre mein T-Shirt.
00:13:54: Motiv ganz klar entweder Ich will in Frieden tanzen oder nur in Friedentanzen.
00:14:01: Ihr seid bei, wir bitten den Sound zu entschuldigen im Track by Track.
00:14:05: Diesen bitten wir jetzt nicht zu entsschuldigen?
00:14:07: Genau und wir reden über ein letztes Song nie!
00:14:09: Und ich gehe da mal rein wie man ja in Podcast gerne sagt Ich sag's mal so In einer Welt wo wir aeinander sehr viel bewerten Wo das auch praktiziert wird auf verschiedenen Ebenen in Social Media Wo wir uns rausnehmen Zu bewerten wohin jemand in Urlaub fährt Wie er seine Nudeln kocht was am liebsten gegessen wird oder wie man sich kleidet, ist dieser Song eine Art Umarmung um klar zu machen.
00:14:35: Was für schöne Erkenntnisse sein kann dass diese Welt groß genug ist um Dinge auf unterschiedliche Arten zu machen.
00:14:41: das ist ja im Grunde genommen auch ein höchst demokratischer Ansatz sofern sich das was man da tut auf dem Boden des Grundgesetzes bewegt.
00:14:48: und deswegen ist es quasi einer Augenzwink an der aber doch Liebgemeinte Umarmungen Menschen zu sagen mach du deins ich mache meins die Welt ist groß genug für uns beide
00:14:57: Schön.
00:14:59: Als die Idee von dem Song kam also auch inhaltlich, war ja dieser Melodiebogen von ihm schon immer dabei und ich weiß was mich das ganz früh gekriegt hat und ich das so schön fand dachte okay ist es ja eigentlich irgendwie etwas Ablehnendes aber wenn man das so nett vorträgt hat's überhaupt keine Strenge!
00:15:19: Also wie du gerade so schönen Worte verpackt hast und genauso ist es.
00:15:23: Und ich weiß, dass ursprünglich hing da noch so ein Schnipsel dran oder doch irgendwie hat man eine Weile darüber diskutiert.
00:15:30: Ich höre ihn quasi immer noch weil das in der DNA da so drin steckt und in der Vortragsweise drinsteckt ohne dass man's jetzt noch konkret auch ausgesprochen oder ausgesungen hat.
00:15:41: Ich finde es einen sehr artistischen Song.
00:15:44: was das Grufgerüst angeht also das was die Marimbas und der Bass miteinander tun.
00:15:52: Ich versteh's bis heute noch nicht, wie es funktioniert.
00:15:55: Also dass das überhaupt funktionieren kann, weil die immer so auseinander driften und wieder zusammenkommen.
00:15:59: Vor dem Song habe ich schon den höchsten Respekt in live zu spielen und zu erarbeiten.
00:16:04: Ja meine Jungs mit denen ich Montag zum Natürständes spiele können davon berichten.
00:16:08: Das war nämlich ein Montag wo klar war am nächsten Tag nehmen wir diesen Song auf Und ich bin immer wieder reingegangen und hab versucht diesen dieses Pattern zu spielen und also vor allem es zu fühlen.
00:16:20: Ich wusste schon, wie's geht aber es war so mathematisch mir vormal.
00:16:23: Ja da muss das hin!
00:16:25: Aber es sollte ja sich so setzen dass das aus dem Bauch rauskommt und ich habe es bis jetzt noch nicht so richtig geschafft loszulassen.
00:16:33: Also deswegen man will ja irgendwas spielen und den anderen auch zuhören weil das ja schönst an der Musik machen hier hab' ich das Gefühl ich darf nur mehr zuhören sonst komme ich voll raus.
00:16:43: Okay, das war jetzt ein Einblick.
00:16:44: In deine Welt?
00:16:44: Interessant!
00:16:46: Das war übrigens das erste Stück was wir mit Olaf aufgenommen haben.
00:16:49: Also das letzte Stück auf dem Album ist das erste, was wir aufgenommen und das letzte, was ihr aufgenommen habt, ist das Erste aufm Album Und ich finde...das war total interessant weil da haben wir ja quasi Olaf beim Arbeiten kennengelernt.
00:17:03: Ich weiß dass wir überlegt haben, wir machen mal drei Stücke.
00:17:06: Das war nie los und müde vom Happy sein oder?
00:17:10: Waren die ersten drei?
00:17:13: Und das war so, ja wir gucken mal wie es ist und danach macht man vielleicht nochmal mit irgendjemand anders weitere Songs.
00:17:21: Aber ehrlich gesagt für mich war bei nie schon gleich Fans echt geil die ganze Platte mit Olaf zu machen weil ich so einen Bock auf dieses Rumgespiele und in dem Stück ist auch wirklich viel rum gespielt.
00:17:33: Wir haben aber auch lustige Sachen
00:17:39: dazu gehört.
00:17:39: Ich gehe mal wieder rein, das Solo am Ende hat Robert noch auf den letzten Metern irgendwie komponiert und gekattet und gemacht und getan.
00:17:46: Und vielleicht ist es ein guter Moment nochmal wirklich Credit an Olaf zu geben, weil ich finde so... Das kommt hier vielleicht ein bisschen zu kurz.
00:17:54: Es war ja ein großes Vergnügen mit einer großen Ehre mit so jemanden zu arbeiten mehrere Dinge zusammen.
00:18:02: Einmal diese Aufmerksamkeit, die vielleicht gar nicht immer nach Aufmerksamkeit aussieht, aber in jedem Falle da ist.
00:18:07: Die Robert schon ganz am Anfang beschrieben hat bei einem der ersten Songs.
00:18:11: Aber was ich besonders toll finde an Olaf ist dass er eine sehr unterstützende Art hat.
00:18:18: Olaf hat uns stark gemacht und zwar jeder einzelne Person von uns wenn es nötig war und er war trotzdem bereit Entscheidungen zu treffen.
00:18:27: Das sind dann manchmal Entscheidungen, die jemand anders vielleicht nicht so gut findet.
00:18:30: Wie Andi oder Mietz nicht so wie Robert und das zu balancieren und diese sozialen Skeletons natürlich aber auch die musikalischen Skeleton haben, dass immer wieder auf sich zu nehmen, auch als Verantwortung für eine kürzerische Entscheidung um zum nächsten Schritt zu kommen.
00:18:45: Das finde ich toll!
00:18:47: Andi Jahreszeit?
00:18:49: Auf jeden Fall so ein Hochsommer.
00:18:51: Ich wollte auch noch mal aufzumachen, wo passt zum Hochsommer?
00:18:54: Wir haben ja so der Finaleprozess des Albums weiter.
00:18:57: Das Mixing mit Simon und Olaf
00:19:01: in... Simon Fronzeck an dieser Stelle liebe Grüße!
00:19:03: Danke!
00:19:04: Im Hochsommern in einem sehr warmen Studio.
00:19:08: Olaf hat ihn so proaktiv ins Spiel gebracht als Mixing geil obwohl ja Olaf an sich schon sowieso eine ganze eigene Mixing-Leigesse auch hat.
00:19:17: Der hatte ja ganz viele Platten einfach nur gemixt, also trotzdem zum Beispiel für ihn zu sagen so echt fänds total gut wenn dann noch jemand anders involviert ist und das war ja auch immer ein Spiel die haben sich halt die Bälle so zugeworfen.
00:19:28: und als wir dann quasi alle zusammen für die finalen Mixe bei Simon im Studio waren Das war auch nochmal so ein interessanter Moment.
00:19:36: Haben wir gesagt dass wir die ganze Platte übrigens hier im Proberwurm aufgenommen haben.
00:19:40: Spätestens jetzt muss das mal erwähnt werden
00:19:43: Wir haben eigentlich in unserem Wohnzimmer eine Platte aufgenommen Und sind dann zum Fluss nochmal zu Simon, zum Mixen gegangen.
00:19:50: Als Prozess war das eine total geile Entscheidung und auch nach V. Also ich bin dankbar
00:19:56: dabei.
00:19:56: Übrigens auch fitzig.
00:19:57: meine Olaf Story ist... also Olaf ist der erste Produzent mit dem ich nie ein Wort rekordet habe!
00:20:03: Also ich hab mit Andi, mit dir hab' ich rekordelt, mit Bob hab' Ich rekordete und mit Simon.
00:20:08: Fanny oder?
00:20:10: Ja ich glaub doch eine Session war's aber wir haben es nicht benutzen.
00:20:17: Mein T-Shot wäre hier du, Hello Darkness.
00:20:20: Ich, Sunshine Reggae.
00:20:22: Das Sunshine Reggie ist ein wunderbares Schlusswort.
00:20:24: Hier irgendwo das Glas.
00:20:25: Vielen Dank fürs zuhören, ihr da draußen.
00:20:27: vielen dank fürs Platte machen Mies, vielen dank für's Plattemachen Robert, vielen Dank fürs Plattenmachen Andi.
00:20:31: Also
00:20:32: leeren wir uns gerne wieder.
00:20:34: Genau dadurch dass wir ja hier Wir haben ja keinen Soundeffekt gehabt bei diesen ganzen Folgen Haben wir hier nur einen.
00:20:45: Das war jetzt der letzte Teil, vierte Teil.
00:20:48: Wir haben eben gerade das Track by Track zum letzten Song nie gehört.
00:20:53: mit untermachen für vielleicht sowas nochmal wenn dann die entsprechenden Veröffentlichungen dazu rauskommen und vielleicht wir fällt doch ein, ich finde man könnte es auch mal zu ganz fremden Alben machen eigentlich auch nicht schlecht und sich vielleicht Leute einladen keine Ahnung das müssen wir uns noch überlegen.
00:21:09: Gunnar hast du noch was den Hörern mitzugeben?
00:21:13: Die dankes grüße oder die dankes schaut aus hast du ja schon im intro gemacht.
00:21:18: ich habe tatsächlich weiter gar nichts.
00:21:20: vielleicht noch die abschließende Erklärung oder Entschuldigung oder Aufklärung.
00:21:25: Das ist natürlich keine soundeffekte gab in den letzten vier teilen.
00:21:29: und dass wir dann aber zeitnah mit dem regulären Programm von Wir bitten den Sound zu entschuldigen weitermachen Darauf könnt ihr euch dann freuen, falls euch das interessiert.
00:21:41: Genau!
00:21:41: Also dazu muss man sagen natürlich gab es in den letzten vier Folgen Soundeffekte plus.
00:21:45: die wurden nicht erklärt sie fanden einfach in den Songs statt wenn man die Songs parallel hört.
00:21:50: genau weil das muss man natürlich auch sagen leider sind wir obwohl wir wie die Urheber dieses Albums sind gar nicht so einfach im Stande dazu zu sagen wir machen hier einen Podcast und dabei gibt's ein Track by track.
00:22:07: Parallel hört man den Song immer, unterfragen sich vielleicht Leute warum.
00:22:12: Warum hören die jetzt hier nur und man kann den Song gar nicht parallel hören?
00:22:16: Das kann man schon parallel hören!
00:22:18: Man müsste das aber selber dann über seinen Streaming-Dienst oder seine CD oder seine Vinyl tun weil es ist rechtlich tatsächlich gar nicht so einfach in so ein Podcast Originalmusik einzuspielen.
00:22:28: dass nur noch mal als Abbinder und Erklärung dafür warum wir quasi hier nur über Musik geredet haben und sie nicht auch gehört haben.
00:22:38: Super Info.
00:22:41: Und ansonsten gibt es ja sonst auch immer die begleitende Playlist zu einer jeweiligen Wir bitten den Sound zu entschuldigen Folge und in dem Falle ist das natürlich das euphorieren Alltag Album der Gruppe Mia.
00:22:53: Insofern würde ich genau damit sagen wir hören uns dann ASAP wie man so schön sagt, in der nächsten regulären Folge wieder Wann die kommt?
00:23:02: Das kriegt ihr rechtzeitig mitgeteilt
00:23:05: Tschüss.
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